Die Vollversammlungswahl der IHK Köln wird als reine Briefwahl per Post durchgeführt (#digitalisierung…) 😉

Das römische Reich hat in Köln an vielen Stellen seine positiven historischen Spuren hinterlassen und davon zehren bis in die Gegenwart Stadt, Bürger und Touristen an schier unerschöpflichem Reichtum an Sehenswürdigkeiten und Kultur.

Wie gehen Sie mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern um, die nach Hintergrundinformationen zum aktuellen Projekt fragen? Antworten Sie dann: „Das brauchen Sie nicht zu wissen, machen Sie einfach Ihre Arbeit!“? Schließlich wissen Sie als Unternehmerin oder Unternehmer doch am allerbesten und ganz allein, wo es langgehen soll!

Bei der NewKammer Initiative handelt es sich um einen Zusammenschluss von Unternehmern und Unternehmerinnen, die genau das aufgreifen wollen, was die meisten Unternehmer und Unternehmerinnen antreibt und sie auszeichnet, nämlich Freude an der Gestaltung und Umsetzung von Zielen – und das als Team

Nur weil die Einnahmen in der Vergangenheit sprudelten, ist das kein Grund, die Kosten – nein, mehr noch – die stetige Optimierung der Kosten aus den Augen zu verlieren.

Über Jahrhunderte hinweg war die Stadt Köln ein Zentrum florierender Unternehmen, innovativer Ideen und zukunftsgerichteter Projekte. Allein der Bau des Kölner Doms zeugt auch heute noch davon, dass die Kölner fähig sind, große Ideen und Projekte umzusetzen.

Seit einigen Jahren wird die IHK Köln nicht müde, mit der Initiative „Digital Cologne“ mit erheblichen Kosten dafür zu werben, dass Mitgliedsunternehmen sich digitalisieren sollen. Das ist richtig, offenbart aber auch eines der Probleme der Kammer: Wer Wein predigt, darf nicht selber Wasser trinken.

Die Möglichkeiten für uns Kaufleute erscheinen eigentlich verlockend, wenn auch nicht optimal.

Aber was, wenn plötzlich aufkeimender Nationalismus wie aus dem Nichts Hemmnisse kreiert und damit Investitionen in Gefahr bringt?

Als ich vor fünf Jahren gerade in die Vollversammlung der IHK zu Köln gewählt worden war und deshalb das erste Mal zum Neujahrsempfang eingeladen wurde, erklärte mir ein Gesprächspartner, selbst Geschäftsführer eines großen Kölner Unternehmens: „Noch vor fünfzehn Jahren hätten Sie und ich keine Chance gehabt, in die Vollversammlung der Kammer zu kommen. Die war den Besitzern der großen Unternehmen vorbehalten. Und durchwegs männlich besetzt.“ Viele Jahrzehnte lang galten die Kammern als Closed Shop – Inhaber und Inhaberinnen kleiner und mittlerer Unternehmen, angestellte Prokuristen oder Prokuristinnen unerwünscht.

Wer kümmert sich um die Einbindung der starken, zur IHK gehörenden Wirtschaftsregionen, der Stadt Leverkusen, dem Rhein-Erft-Kreis, dem Oberbergischen und dem Rheinisch-Bergischen Kreis…? Die zarten Pflänzchen an Ideen und Ansätzen, die da bisher gewachsen sind, verdorren durch deutlich zu wenig Präsenz und Fokussierung auf die Themen aus dieser Region.