Permanente Kostenoptimierung

von Diana Schramm

Nur weil die Einnahmen in der Vergangenheit sprudelten, ist das kein Grund, die Kosten – nein, mehr noch – die stetige Optimierung der Kosten aus den Augen zu verlieren.

4 Punkte sind dabei zu beachten:

1. Einfach machen!

Es klingt simpel, aber genau hier liegt der Knackpunkt. Wer kennt es nicht von sich privat? Optimieren wir jedes Jahr alle unsere laufenden Verträge wie z.B. Telefon, Strom oder gar Versicherungen? Vermutlich nicht. Auch im Berufsleben geschieht dies bei professionellen Firmen immer wieder: Die großen Themen hat man im Griff, die Randbereiche rücken zum Teil in den Hintergrund.

2. Professionelle Unabhängigkeit

In großen Unternehmen wird mittlerweile häufig als Standard ein rollierendes Verfahren eingeführt. Das bedeutet, dass die Einkäufer über die Jahre regelmäßig Ihre Einkaufsgebiete wechseln, damit sich keine persönlichen Beziehungen zwischen Dienstleister und Einkäufer ergeben. Wer sich über Jahre kennt, baut eine persönliche Beziehung auf. Das ist normal, dies schwächt aber in der Regel die Verhandlungsposition oder schränkt die Entscheidungsfreiheit ungewollt ein.

3. Turnus

Die Laufzeiten der verhandelten Verträge und der Aufwand für eine Ausschreibung müssen stimmen. Oft wird die nächste Ausschreibung weiter fort geschoben als nötig. Augenscheinlich gute Argumente wie:

„Die Zeit kann ich jetzt für etwas Wichtigeres verwenden“ oder

„Das letzte Mal haben wir so hart verhandelt, da kommt jetzt nicht viel bei raus“ werden da gerne herangezogen. Das kostet Geld.

4. Zeitpunkt

Wie oft wählt man den Zeitpunkt für Vertragsverhandlungen danach, ob es gerade zeitlich passt? Natürlich ist das besser als es gar nicht zu machen – siehe Punkt 1, ABER ein klug gewählter Zeitpunkt ist bares Geld wert! „Gegen den Strom schwimmen, Vertragslaufzeiten entsprechend anpassen“ sind hier die Schlagworte.

Die Kosten stetig unter die Lupe nehmen ist unser Ziel. Deshalb NewKammer wählen!