Warum überhaupt wählen?
Und warum die NewKammer Kandidaten wählen?

von Prof. Dr. Elmar Schuhmacher

Bei der NewKammer Initiative handelt es sich um einen Zusammenschluss von Unternehmern und Unternehmerinnen, die genau das aufgreifen wollen, was die meisten Unternehmer und Unternehmerinnen antreibt und sie auszeichnet, nämlich Freude an der Gestaltung und Umsetzung von Zielen – und das als Team!

Natürlich kann man lange und mit jeweils sehr guten Argumenten über Sinn oder Unsinn einer Pflichtmitgliedschaft in der IHK ebenso diskutieren, wie auch die Frage erörtern, ob es sich bei der IHK nicht um ein verstaubtes Relikt aus längst vergangenen Zeiten handelt. Ja, diese vielfach diskutierten Punkte muss man klar sehen und sich fragen, warum sie immer wieder genannt werden, wenn man auf das Thema IHK zu sprechen kommt. Offensichtlich besteht Veränderungsbedarf. Aber ist die Sache damit dann erledigt, dass man es bei dieser Diskussion oder Kritik belässt und die Angelegenheit dann – mehr oder weniger – resignativ bis möglicherweise sogar aggressiv mental für sich zur Seite wischt? Und sich dann vielleicht auch wieder ein wenig beruhigt und sich anderen Themen zuwendet – mit dem Wissen, dass die Dinosaurier schließlich auch irgendwann ausgestorben sind?

Unternehmerisch denken – Dinge ändern!

Aber ist das noch unternehmerisches Denken? Die Dinge, so wie sie sind, hinzunehmen und an sich vorbeilaufen zu lassen – oder gar schlicht auf Zeitablauf zu setzen? Oder gibt es vielleicht auch die Möglichkeit, quasi einem unternehmerischen „Instinkt“ folgend, die Dinge so zu ändern und neu zu gestalten, so dass sich die genannten Fragen nach dem Sinn einer Mitgliedschaft oder der Zeitgemäßheit nicht mehr wirklich stellen?

Mitgestalten – durch Wahlbeteiligung!

Was in den viel geführten Diskussionen rund um die IHK und um die Zwangsmitgliedschaft nicht selten zu kurz kommt, ist der Punkt, dass die Mitgliedschaft nicht nur die Pflicht zur Beitragszahlung mit sich bringt, sondern den Mitgliedern auch Möglichkeiten der Gestaltung eröffnet, so insbesondere auch durch die Wahl der Vollversammlung, dem wichtigsten Gremium der IHK. Aber warum machen so wenig Mitglieder von ihren Rechten Gebrauch? Warum haben sich bei der letzten Wahl zur Vollversammlung der IHK zu Köln noch nicht einmal 10 Prozent der Wahlberechtigten daran beteiligt? Haben sich die mehr als 90 Prozent der Mitglieder ihrem „Schicksal“ ergeben und sehen keine Möglichkeiten, etwas zu ändern?

Für Veränderung – gegen „Weiter so“!

Genau an diesem Punkt setzt die NewKammer Initiative an. Sie stellt sich gegen ein „Weiter so“, wie es auch in Köln leider nicht selten den Gang der Dinge bestimmt. Sie will Dinge verändern. Sie will neu gestalten. Die Unternehmer und Unternehmerinnen, die sich zur NewKammer Initiative zusammengeschlossen haben, verstehen ihre Mitgliedschaft als Möglichkeit des Anstoßens von Veränderungs- und Modernisierungsprozessen und als Möglichkeit auf die Dinge aktiv einzuwirken. Veränderungen sind möglich und ihre Gestaltung kann und soll sogar Spaß machen!

NewKammer – für mehr Demokratie!

Und dabei soll insbesondere auch das mit einbezogen werden, was das größte „Asset“ einer jeden IHK darstellt: Das Wissen und die Fähigkeiten ihrer Mitglieder! Die NewKammer Initiative hat sich vorgenommen, dazu die Möglichkeiten der Kommunikation und zur Willensbildung und -beteiligung ausschöpfen, die unsere heutige Zeit bietet und dadurch mehr Transparenz und Teilhabe der Unternehmen zu bewirken. Und mehr aktive Demokratie. Die NewKammer Initiative will die offene und lebhafte Diskussion mit den Unternehmen und zwischen den Unternehmen als Grundlage der Weichenstellungen für die Zukunft der Wirtschaft in Köln und der Region.

Daher: Wer sich jetzt an der Wahl beteiligt und für die Mitglieder der NewKammer Initiative stimmt, nimmt die Chance wahr, etwas zu verändern!!!